4x die IV., im und aus dem Takt: That’s entertainment
17. Oktober 2017 - Spielberichte - Till Alberts

Die neue Vierte ist die alte Fünfte – Wladi, Frank, Marcel und Till – startete aber in Siemensstadt mit Florian und Frank von Horsten, in Lichterfelde mit Stephan und Wilfried als Ersatz: Vielen Dank, Jungens! Die Heimspiele gegen Südost und Borussia Spandau wurden in Originalbesetzung bestritten.

4:4 Punkte und 16:25 Spiele spiegeln zwei 0:8 Klatschen und zwei hart umkämpfte Siege wider. Welche Eindrücke bleiben von den ersten vier Runden? Beim inzwischen 8:0/32:1-Tabellenführer Siemensstadt IV glänzte ein gut aufgelegter Enrique Frischen, gewohnt flapsig mit soliden Mitstreitern.. Frank Hildebrandt mit Verständnis für eine Handvoll meiner “Doppelfehler”.. Flo mit starker Rückhand und Frank von Horsten mit einigen Raketen bei seinem 2:3. Weitere Impressionen: Frank Hildebrandt seelenruhig beim Telefonieren auf der Bank. Frank von Horstens große einsame Zigarette danach auf der Panorama Terasse der Halle.
Südost II kam zu fünft: Auf der Bank saß nämlich Ulf Dittmer als hochwillkommener Besucher und Unterstützer von Felix, Ryan und Co. Umkämpfte Doppel, dann einige Spiele für uns, aber ein zwei Spiele anders herum und es wäre über die volle Distanz gegangen. Und wer weiß, hätte sich Wladi nicht früh mit seinem Gegner gestritten; hätte vielleicht Frank keinen polnischen Abgang gemacht; hätte Marcel nicht müde den Heimweg angetreten auf der zuerst vergeblichen Suche nach dem Lokal, wo unsere Gäste noch ein Bier nahmen.. Ich fand sie schließlich beim Italiener an der Schloßstraße, eine nette Runde und ein schönes alkoholfreies Weizen, gibt’s ja nicht viele. Danke, Ulf!
Die dritte Runde fiel für mich mit einem gewichtigen Umzug und für Wladi mit einer Autoreparaturreise zusammen, so dass Stephan mich als Kapitän vertrat und Wilfried auch für uns zum Schläger griff. Stephan berichtete von allerfreundlichster Atmosphäre mitsamt Verköstigung in Lichterfelde – und Spaß im Auto mit Wladi und Frank (mit Kopfhörern): Wladi: Er kann uns nicht hören – er ist in der Zukunft..! Das Spiel wurde am Ende 8:6 mit 560:557 Bällen gewonnen, wo nach verlorenen Doppeln alle zum Teamerfolg beitrugen. Da ziehe ich den Hut!
Weniger erfreulich war unser Auftritt gegen die dritte von Borussia Spandau. Beide Doppel gingen im fünften zu 9 weg; ich brachte es nicht nur fertig, gewohnt nervenschwach am ruhenden Ball, den gegnerischen Matchball ins falsche Feld zu senden: ein erweitertes enttäuschtes Achselzucken ließ meinen Schläger drei Meter weit fliegen und entzwei springen.
Doch wohl dem, der solche Gegner hat: Da wurde lösemittelfreier Kleber gezückt, da wurde sich Zeit genommen, vor dem eigenen Einzel, meine Beläge ordentlich abzuziehen, mein Ersatzholz einzuleimen, und beim Zwischenstand von 2:1 zwischendurch mal eben draufzurollen. Ich war eben noch bedröppelt und mit Splitter im Finger dagesessen und konnte nun weiterspielen, als ob nix gewesen wäre. Nun muss ich das auch lernen! Verneigung und Dank – genial – klasse.
Ein gerade in Berlin angekommener “fliegender” Holländer startete durch und nahm 6:0 Sätze und viele Punkte mit. Ansonsten insgesamt 5x 2:3, aber ein deutliches 0:8.
Es war trotzdem ein schöner freundschaftlicher Wettstreit – leider noch getrübt am Ende, weil unser bester Spieler einen strittigen Punkt nicht hergeben oder wiederholen wollte, lieber einen Ein-Mann-Streit vom Zaun brach.. Erinnerte ein bisschen an die Sturmschäden von vergangener Woche. Naja – Da heißt es nun: Gemeinsam aufräumen!
Für uns geht es weiter am 10.11. im Vergleich mit Staakens zweiter.

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